Fugenkreuz-Verfahren

So bezeichnet man die Vorgehensweise, bei der es möglich ist, Ober-
beläge wie z.B. Fliesen oder Hartbeläge mit Verfugung zu erhalten.

Mit Spezial-Bohrern werden die Öffnungen in das Fugenkreuz des Ober-
belages eingebracht. Hierbei richtet sich die Größe der Bohrung nach der Fugenbreite. In diese Bohrungen, die einen Durchmesser von 3 bis 5 mm haben, werden die Fugendüsen eingesteckt.

Bei einer Grundfläche von maximal 10 m² wird ein Fugenkreuzverteiler
mit 12 Schlauchabgängen eingesetzt. Der Abstand und die Anordnung
der eingesetzten Fugendüsen ergeben sich durch das Fugenkreuz und
die Nutzung des Raumes. Beim Einbringen der Fugendüsen ist darauf zu achten, dass die Trennlage zwischen Estrich und Dämmung geöffnet ist. Sind die Entfernungen zwischen Eintritts- und Austrittsöffnung > 3 m,
dann sollte auch hier im Schiebe-Zug-Verfahren gearbeitet werden.


Besonderheiten

›› Oberbelagserhaltung
›› weitere Nutzung der Räume möglich

››
wie beim Fugendüsenverfahren ist auch hier je nach Gegebenheiten
   mit
längeren Austrocknungszeiten zu rechnen

 

       
             
       
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